Eine Testfallspezifikation

 

Anforderung an Spezifikation

Für die Durchführung ist zu spezifizieren:

  1. Vorbedingung - zu ladende Daten spezifiziert in
    • Tabellendaten zu hinterlegt und/oder
    • Hauptspezifikation, Abschnitt Daten
  2. Ablauf der Testschritte spezifiziert in
    • Hauptspezifikation, Abschnitt Ablauf
  3. hierbei einzuspielende Daten spezifiziert in
    • Einspieldatei und/oder
    • Hauptspezifikation, Abschnitt Daten
  4. Reaktionen hierzu
    • Hauptspezifikation, Abschnitt Ablauf und/oder
    • implizit in Komponenten programmiert und/oder
    • implizit in Komponenten als Artefakt konfiguriert
  5. Nachbedingung (Soll-Ergebnisse) spezifiziert in:

Hauptspezifikation

Die Hauptspezifikation ist eine csv-Datei, die in 3 Abschnitte aufgebaut ist.

Testfallparameter

Allgemeine, testfallspezifische Einstellungen können im ersten Abschnitt vorgenommen werden. Diese werden zu den Startparameter hinzugefügt bzw. falls diese Parameter vorhanden sind, würden die Testfallparameter Startparameter ersetzen.

Spaltenaufbau

A Schlüsselwort "option" und Subtrenner ":" gefolgt von Parametername

B Parameterwert

 

Ablaufschritt

 

Bei einer schlüsselwort-getriebenen Testautomatisierung werden alle Testschritte eher in Textform beschrieben, wobei die Texte jeweils zu implementierende Funktionen implizieren. Die syntaktischen Schlüsselworte "given", "when" und "then" kennzeichnen dabei, ob die Funktionen die Testvorbereitung, die Testdurchführung oder Testauswertung betreffend. Meist stützt sich der Test auf einen implizit vorgegebenen Testdatenbestand, der nicht weiter spezifiziert wird.

Im Datest-Testframework ist dagegen für den funktionalen Test der Testdatenbestand Teil der Testfallspezifikation gedacht; dieser kann hier - als Ablaufschritt 1 - oder in den Tabellendaten spezifiziert werden und wird in der Initialisierungsphase berücksichtigt. Die Schritte der Testdurchführung werden hier unter Nennung der hierfür zuständigen Komponenten ähnlich aufgelistet wie in der schlüsselwort-getriebenen Automatisierung die when-Statements. Die Auswertung kann hier für einige Daten explizit erfolgen - als Ablaufschritt 999 - oder die Auswertung erfolgt für alle Datenfelder mit den hinterlegten Soll-Daten.

Spaltenaufbau

A Schlüsselwort "step" und Subtrenner ":" gefolgt von laufender Nummer

B Komponentenname

C Ablaufschritt

D Komponentenargumente

 

Testdaten

Die Testdaten korrespondieren über Komponentenname und Ablaufschritt mit dem Ablaufschritt oben. So können zu einem bestimmten Schritt spezifische Daten an das System gebracht werden.

Diese tabellarischen Darstellung der Testdaten soll es ermöglichen, dass Datenbestand (Vorbedingung) und hinzukommende Daten (Einspielung bei der Testdurchführung) im Überblick gesehen werden können, denn oft stellt eine Einspielung eine Ergänzung des vorhandenen Datenbestandes dar.

Spaltenaufbau

A Schlüsselwort "table", Komponentenname und Tabellennamen, jeweils unterteilt durch Subtrenner ":"

B Komponentenname

C Ablaufschritt

D Laufende Nummer

E... Daten

 

Tabellendaten