Best Practices
In den best practices spiegeln sich die guten Erfahrungen wider (positiv denken), die man teils durch entsprechende Fehler teuer gelernt hat.
Die best practices sollten mit dem Team abgestimmt werden, um diese gemeinsam auch zu praktizieren.
ein Testfolder je AWF – als Strukturierung
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der Folder bezieht sich auf die gleiche übergeordnete Spezifikation/Produkt/Geschäftsvorfall
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ähnlich gelagerte Sub-AWF können redundant zusammengefasst
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hierfür ein einheitliches Kürzel etablieren Abkürzungsverzeichnis
ein TestCaseDesign je Aktivität
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AWF in abtrennbare Aktivitäten aufteilen
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dadurch beschränkt sich das Testsheet auf wenige Kriterien
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Kriterien als Äquivalenzklassen formulieren und Grund-Testfälle generieren
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dadurch ist eine gewisse Testabdeckung gesishert
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ergänzende Testfälle können entsprechend klassifiziert werden
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hierfür eine einheitliche Beschreibung etablieren Abkürzungsverzeichnis
unterschiedliche Teststufen gleich mit bedenken
V-Modell und Teststufen
Der Komponenten-/Servicetest unterscheidet sich fundamental vom Systemtest, denn der eine testet Klassen wogegen der andere ganze Anwendungen testet. Daher sind unterschiedliche Testdaten erforderlich und somit auch unterschiedliche TestSheet angelegt werden.
Smoketest, Systemtest, System-Integrationstest und Abnahmetest testen alle ganze Anwendungen, so dass überall anwendungsspezifische Daten erfasst werden müssen. Das kann in einem gemeinsamen Testsheet erfolgen, so dass Testfälle wiederverwendet werden können. Die Unterschiede liegen in der Anzahl - hierzu kann mittels Attribut gefiltert werden
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Smoketest und Systemtest unterschieden sich nur in der Anzahl von Testfällen. Der Smoketest ist schließlich nur ein Vortest, um mit wenigen Testfällen sicher zu gehen, dass die installierte Testumgebung testbar ist.
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Systemtest und System-Integrationstest unterscheiden sich darin, dass beim Systemtest noch Mocks genutzt werden können - was ausgiebig genutzt werden sollte, um als Tester das Verhalten der Fremdsysteme bestimmen zu können. In der Systemintegration kommt es darauf an, dass die unterschiedlichen Anwendungen eines Systems miteinander zusammenarbeiten, weshalb hier keine Mocks mehr eingesetzt werden dürfen. Die Erwartungen sind somit nicht mehr komplett vom Tester bestimmbar - das kann durch eine weichere Auswertung abgefangen werden. Prinzipiell können auch hier dieselben Testfälle verwendet werden.
einheitlicher Aufbau des Testfallnamens
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Testfallname
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so lässt sich der Testfall am Namen klassifizieren
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sollte nicht länger als 12-15 Zeichen sein
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höchstens ein fest klassifiziertes Suffix und Präfix
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nur ein festes Trennzeichen
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ansonsten nur Buchstaben und Zahlen
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Beispiel: AWFdoing012_ABC
ein Testfall je Geschäfstsvorfall
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trennt fachliche Verarbeitungsschritte
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vereinfacht die Automatisierung
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Möglichkeit von Testfallketten, die voneinander abhängen
Testfallabdeckung in Priorität
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Kennzeichen der Relevanz Testabdeckung
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Filterkriterium für unterschiedlich intensive Testarten